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Wer nicht genau hinsieht, könnte sie für Rosen halten, so schön sind ihre Blüten:die Kamelien.

Sie blühen bereits im zeitigen Frühjahr und verschönern Hauseingänge, Wintergärten und Terrassen mit ihrem reichen Blütenansatz und ihren immergrünen, glänzenden Blättern. Ihre eleganten, makellosen und gleichmäßig geformten Blüten faszinieren die Menschen schon lange: In Ostasien wird die Kamelie bereits seit über tausend Jahren als Zierpflanze kultiviert. In Europa ist sie dagegen erst seit etwa 300 Jahren bekannt.

Kamelienblüten wirken mit ihrer Gleichmäßigkeit und den kräftigen, festen Blütenblättern wie Kunstwerke aus feinstem Porzellan. Ihre Farbe reicht von reinem Schneeweiß über die unterschiedlichsten Rosatöne bis hin zu warmem dunklem Rot. Einige Sorten haben sogar mehrfarbige Blüten.

Auch ihre Form ist vielfältig und reicht von einfachen bis zu halbgefüllten und gefüllten Blüten, die mit ihrer Üppigkeit an Dahlien, Paeonien oder Rosen erinnern. So wird die Kamelie auf Grund ihrer edlen Erscheinung und ihrer Herkunft auch manchmal als „chinesische Rose“ bezeichnet.

Zur Zeit soll es über 30.000 verschiedene Kamelienarten und -sorten geben. Die Frosthärte ist sortenabhängig. Insbesondere in der Gruppe der Japanischen Kamelien (Camellia japonica) und bei den Williamsii-Hybriden finden sich viele Sorten, die relativ winterhart sind. Sie können auch in norddeutschen Breiten als Garten- oder Kübelpflanzen schon im zeitigen Frühjahr oder sogar im Winter für Farbe sorgen.

Hier nun einige Tipps zur Pflanzung und Pflege von Kamelien:

  • Für das Auspflanzen im Garten wählen Sie am besten einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Bei zu viel Sonne kann das Laub leiden, bei zu wenig Sonne bilden sich nicht genügend Knospen.
  • Im Winter, wenn der Boden gefroren ist, sollten die Kamelien keine Morgensonne bekommen, damit kein Wasser verdunstet, denn der gefrorene Boden macht die neue Wasseraufnahme unmöglich. Notfalls können Sie Ihre Kamelie durch eine Abdeckung vor Sonne schützen.
  • Der Standort sollte durch Hecken, Mauern oder andere Pflanzen etwas geschützt sein, so dass die Kamelie nicht durch kalte Ostwinde im Winter austrocknet.
  • Pflanzen sollten Sie Kamelien in einen leicht sauren Boden. Dafür können Sie Rhododendronerde mit ins Pflanzloch geben. Auch auflockernde Materialien wie zum Beispiel Rindenhumus sind wichtig, denn der Wurzelballen soll nicht austrocknen, aber auch vor Staunässe geschützt werden.
  • Düngen Sie mit einem speziellen Kameliendünger, z. B. Bellandris Kameliendünger, nach der Blüte.
  • Schneiden ist kaum erforderlich, schadet aber nicht. Bester Zeitpunkt: nach dem Verblühen.

Kamelien haben schon durch ihren ungewöhnlich frühen Blütezeitpunkt (Ende Februar-April) eine Alleinstellung im Garten. Sie können sie zum Beispiel als immergrünes Highlight für den Sommer in ein Rosenbeet setzen. Aber auch unter höher werdenden Sträuchern wie z. B. der Felsenbirne oder Blutpflaume macht die Kamelie eine gute Figur.

Wenn Sie Kamelien in ein Staudenbeet pflanzen, haben Sie den Vorteil, dass durch das abgestorbene Blattwerk der Stauden, der Wurzelballen der Kamelie im Winter zusätzlich vor Frost geschützt ist. In diesen Tagen finden Sie in den BELLANDRIS-Gartencentern eine große Auswahl an Kamelien. Lassen Sie sich begeistern von den mediterran anmutenden Kübelpflanzen und greifen Sie zu, solange das Angebot reicht!

Weitere Informationen zu Kamelien finden Sie hier als Download (pdf, ca. 200 kb).

Haben Sie Fragen zu Kamelien?
Dann wenden Sie sich gern an unsere Mitarbeiter in den BELLANDRIS-Gartencentern. Hier erhalten Sie wertvolle Tipps für ein erfolgreiches Gärtnern.

Bitte beachten Sie, dass wir nicht jeden genannte Artikel dauerhaft vorrätig haben.

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Bellandris Mencke Gartencenter Wuppertal