Top 10 der pflegeleichten Zimmerpflanzen

Sie haben keine Zeit, sich andauernd um Ihre Zimmerpflanzen zu kümmern? Der grüne Daumen ist ein Mysterium für Sie? Kein Problem – schließlich gibt es schöne Zimmerpflanzen, die sehr genügsam sind. Wir stellen Ihnen von der Grünlilie bis zur Orchidee dekorative, robuste Zimmerpflanzen vor.

Wer kennt es nicht? Im Gartencenter strotzen die Pflanzen nur so vor Vitalität und sehen toll aus. Doch zu Hause geht es langsam bergab. Die Pflanze siecht dahin, denn die Pflege war dann irgendwie zu aufwändig. Kommt noch ein Urlaub dazwischen, sind empfindliche Zimmerpflanzen ganz schnell hinüber. Am besten kaufen Sie sich pflegeleichte Zimmerpflanzen. Denen macht es nichts aus, wenn sie zwei oder drei Wochen nicht gegossen werden. Alles was diese Pflanzen brauchen, ist ein passender Standort und gelegentlich etwas Wasser.

Pflegeleichte Zimmerpflanzen speichern Wasser

Pflegeleicht sind in der Regel solche Pflanzen, die aus den kargen Regionen unserer Erde stammen. Aufgrund des heißen Klimas sind diese Pflanzen an wenig Wasser und einen nährstoffarmen Boden gewöhnt. Wer unter diesen Umständen in der freien Natur überlebt, ist robuster und auch als Zimmerpflanze hart gesotten. Pflegeleichte Zimmerpflanzen erkennt man übrigens an einem deutlichen Stamm oder an dicken Blättern. Darin speichern diese Pflanzen das benötigte Wasser und überstehen so lange Gießpausen ohne Murren.

Phalaenopsis – die pflegeleichteste Orchidee

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Foto: Flickr, @ Maja Dumat

In Deutschland gehört die Nachtfalter-Orchidee aus gutem Grund zu den beliebtesten Zimmerpflanzen: Sie blüht über Monate, ohne dass man viel Pflege dazu beitragen muss. Im Gartencenter Mencke ist die Phalaenopsis daher in vielen wunderschönen Farben erhältlich. Orchideen stammen aus dem südamerikanischen Tropenwald und wachsen dort auf Bäumen. Daher mögen sie warme Zimmertemperaturen und Luftfeuchtigkeit. Orchideen kommen dann mit sehr wenig Wasser aus und hassen nasse Füße. Achten Sie einfach auf die Wurzeln der Orchidee: Sind die Wurzeln grün, ist im wahrsten Sinne des Wortes alles im grünen Bereich – der Pflanze ist es noch feucht genug. Sind die Wurzeln aber schon grau bzw. weiß, ist die Orchidee zu trocken und muss getaucht werden, um wieder neue Feuchtigkeit aufzunehmen. Stellen Sie die Orchidee einfach für etwa 15 Minuten in ein mit Nährstoffen angereichertes Wasserbad. Danach nehmen Sie sie wieder heraus, lassen sie kurz abtropfen und setzen sie zurück in den Übertopf. In welchem Rhythmus Sie Ihre Orchidee tauchen müssen, kommt ganz individuell auf den Standort und die Temperatur an. Unser Tipp: Es gibt bei uns im Gartencenter auch täuschend echte Phalaenopsis-Seidenblüten. Wenn Ihre Orchidee verblüht ist, können Sie ein bisschen mogeln und bis zur nächsten Blüte mit diesen dekorativen Farbtupfern überbrücken. Schauen Sie doch einfach mal bei uns im Mencke Gartencenter vorbei: Wir haben eine vielfältige Auswahl an echten und unechten Phalaenopsis.

Grünlilie – die Überlebenskünstlerin für Pflegemuffel

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Foto: Flickr, @ Maja Dumat

Als Klassiker unter den pflegeleichten Zimmerpflanzen wächst die Grünlilie gern an hellen Standorten und bildet dort zweifarbige Blätter. Während sie in der Hauptwachstumszeit vom Frühjahr bis Herbst regelmäßig Wasser benötigt, ist die Grünlilie in der kalten Jahreshälfte anspruchslos. Bei normalen Zimmertemperaturen wächst sie üppig und bildet Ableger an langen Blütenschäften. Grünlilien eignen sich aber auch problemlos für kühlere Standorte wie Hausflure. Selbst Temperaturen unter 10 Grad können ihr nichts anhaben, sie stellt dann einfach nur ihr Wachstum ein. Zur Vermehrung stellen Sie die Ableger, deren Blätter mindestens 5 cm lang sein sollten, in ein Gefäß mit Wasser. Nach einer Weile bilden sich Wurzeln. Warten Sie, bis die Wurzeln rund 3 cm lang sind, bevor Sie die Ableger in Komposterde einpflanzen.

Bogenhanf – ein anspruchsloser Raumluftfilter

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Foto: Flickr, © marissa anderson

Die robuste Wüstenpflanze mit ihrer aparten Färbung stammt aus Afrika und ist total unkompliziert. Sie ist eigentlich ein altbekannter Klassiker, der jetzt wieder neu im Trend ist. Gepflanzt in hohe moderne Kübel strahlt sie eine moderne Eleganz aus.
Bogenhanf fühlt sich überall wohl und verändert je nach Lichteinstrahlung seine Farbintensität: Auf der sonnigen Fensterbank färben sich die langen Blätter eher hell, während ein dunkler Standort ein sattes Blattgrün hervorbringt. Ein Bogenhanf braucht nur sehr wenig Wasser, selbst längere Trockenperioden stören ihn nicht. Während Sie kaum Arbeit mit der schönen Zimmerpflanze haben, filtert der Bogenhanf für Sie Schadstoffe aus der Raumluft, reguliert die Luftfeuchtigkeit und produziert zudem noch Sauerstoff. Aufgrund seiner spitz zulaufenden Blattform wird der Bogenhanf auch Schwiegermutterzunge genannt.
Wir haben übrigens eine große Auswahl an hohen Pflanzgefäßen, die nicht nur wunderschön dekorativ sind, sondern gleichzeitig auch ein Bewässerungssystem beinhalten. So kann mit dem Gießen wirklich nichts mehr schief gehen. Kommen Sie doch einfach bei uns im Gartencenter vorbei – wir beraten Sie gerne.

Drachenbaum – der taffe Kämpfer von den Kanaren

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Foto: Flickr, © Maja Dumat

Der Drachenbaum sieht zwar aus wie eine Palme, ist aber keine. Auf den Kanarischen Inseln wächst er bis zu 18 Meter in die Höhe, während er als Zimmerpflanze maximal 2,5 Meter misst. Als beliebte Zimmerpflanze zaubert der Drachenbaum südländisches Flair in den Alltag. Er freut sich über einen hellen bis halbschattigen Standort. Im Bad genießt er die hohe Luftfeuchtigkeit. Es ist dann auch nicht tragisch, wenn man das Gießen vergisst. Der Drachenbaum wird es überleben. Generell braucht er, wie fast alle Pflanzen, im Sommer mehr Bodenfeuchtigkeit als im Winter. Wichtig ist jedoch immer: Der Drachenbaum verträgt keine Staunässe. Nach dem Gießen sollten Sie das überflüssige Wasser daher einfach kurz aus dem Übertopf abschütten.

Gliederkaktus – der pflegeleichte Winterblüher

gliederkaktus
Foto: Flickr, © Maja Dumat

Als Kaktus ohne Stacheln erfreut uns der Gliederkaktus in der Weihnachtszeit mit seiner üppigen Blütenpracht in Weiß, Rosa, Rot, Orange, Gelb oder Violett. Daher bezeichnet man diese beliebte Zimmerpflanze auch als Weihnachtskaktus. Die Bezeichnung Gliederkaktus bezieht sich hingegen auf seine fleischigen Blätter, die sich wie die Glieder einer Kette aneinanderreihen. Die pflegeleichte Zimmerpflanze braucht so gut wie keine Pflege, sie kommt mit wenig Wasser aus.

Gummibaum – der sattgrüne Raumlüfter

Der in Asien beheimatete Gummibaum ist besonders anspruchslos. Er wächst am besten an hellen und warmen Standorten. Selbst die trockene Heizungsluft im Winter macht dem Gummibaum nichts aus. Seine tiefgrünen, glänzenden Blätter speichern genügend Feuchtigkeit. Nur den Staub auf seinen großflächigen Blättern sollte man mit einem feuchten Schwamm entfernen. Wenn er in der Nähe der Küche steht, könnte sich ein Schmutzfilm bilden, den man mit einem Mikrofasertuch abwischen kann. Übrigens sorgt der Gummibaum für gute Luft und baut sogar Formaldehyd ab.

Zamioculcas – die stattliche Glücksfeder

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Foto: Flickr, © titanium22

Man trifft diese pflegeleichte Zimmerpflanze häufig in den Eingangsbereichen von Geschäften oder Praxen an. Wen wundert es, die Zamioculcas sieht repräsentativ aus und macht überhaupt keine Arbeit. Obwohl Sie eigentlich einen hellen Startort zum Wachsen braucht, kommt sie auch mit wenig Licht aus. In dunklen Räumen färben sich lediglich die Blätter dunkler und die Glücksfeder wächst nicht mehr so schnell. Das Einzige was sie nicht verkraftet, ist Staunässe. Gießen Sie Ihre Glücksfeder also vorsichtig, zu viel Wasser tut selbst der robustesten Zimmerpflanze nicht gut.

Klivie – die bescheidene Blühpflanze verzeiht alles

klivie
Foto: Flickr, © Maja Dumat

Als besonders pflegeleichte Zimmerpflanze mit vielen Blüten empfiehlt sich die Klivie (Clivia miniata). Das südafrikanische Amaryllisgewächs ist nahezu unverwüstlich und blüht an einem hellen Standort üppig. Was sie von Frühjahr bis Herbst an Gießwasser braucht, kann man in den Wintermonaten einsparen. Im Winter mag die Klivie einen kühlen Standort, sie überwintert gern bei 5 bis 10 Grad Celsius.

Glücksbambus – doppeltes Glück ohne Aufwand

gluecksbambus
Foto: Flickr, © Michael McComb

Als Geschenk zu Silvester bringt der Glücksbambus Glück fürs neue Jahr ins Haus, noch dazu ist er ein sehr genügsamer Zimmergenosse im eigenen Heim. Die exotische Zimmerpflanze im dekorativen Gefäß gedeiht am besten in der Küche oder im Bad, weil es dort warm und feucht ist. Schützen Sie ihn nur vor direktem Sonnenlicht. Mehr Pflege braucht der Glücksbambus nicht. Als Liliengewächs gedeiht der Glücksbambus im Gegensatz zum echten Bambus problemlos drinnen.

Fazit zu den pflegeleichten Zimmerpflanzen

Sie suchen pflegeleichte Zimmerpflanzen, an denen Sie lange Freude haben? Unsere Experten im Gartencenter Mencke beraten Sie auch gerne ganz individuell. Beschreiben Sie uns einfach Ihre Raumsituation und wir empfehlen Ihnen eine passende Pflanze für Ihren Standort mitsamt super simplen Pflegetipps. Mit unserer Hilfe finden Sie die richtige Pflanze für Ihre Fensterbank. Und wenn alle Stricke reißen: In unserer Boutique haben wir ein breites Sortiment an qualitativ hochwertigen Kunstblumen, die garantiert nie verblühen oder verwelken.

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