rosa Pfingstrose

Pfingstrosen pflanzen und schneiden: So gelingt die Pflege!

Die Pfingstrose gehört seit Jahren zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Vom asiatischen über den amerikanischen bis hin zum europäischen Raum wird sie gerne angepflanzt. Hier erfahren Sie, wie Sie die Pfingstrose pflanzen und richtig pflegen. Außerdem: Diese beliebten Frühlingsblumen bereichern ebenfalls Ihren Garten!

Möchten Sie in Ihrem Garten gerne Pfingstrosen anpflanzen? Mit unseren Tipps zur Pflanzung und zur richtigen Pflege gelingt Ihnen das ganz bestimmt! So haben Sie lange Freude an der beliebten Gartenstaude.

Wie pflanze ich Pfingstrosen? 3 Tipps zu Standort, Anbau und Vermehrung

Im Folgenden lernen Sie, wie Sie Pfingstrosen in Ihrem eigenen Garten anbauen können. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, werden Ihre Pfingstrosen bald wundervoll sprießen und gedeihen.

Tipp 1: Warmer Standort und mineralischer Boden für Pfingstrosen

Als Standort für die Pfingstrose eignet sich ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Pflanze nicht von großen Gehölzen umgeben ist – starken Wurzeldruck verträgt sie nicht besonders gut.

Der ideale Boden für Pfingstrosen ist mineralisch und humusarm. Zwar sind sie recht anpassungsfähig, bevorzugen aber schwere, lehmige, gleichmäßig feuchte und durchlässige Substrate. Der Boden sollte also grundsätzlich nicht zu trocken sein.

Da viele Pfingstrosen-Arten aus dem asiatischen Raum stammen, teilweise aus der Steppe, fühlen sie sich an warmen, sonnigen Standorten besonders wohl. Strauch-Pfingstrosen bereichern in Einzelstellung besonders den Vorgarten. Wenn Sie gerne japanische Gärten mögen, können Sie auch hier gut Strauch-Pfingstrosen integrieren. Eine Kombination mit Fächer-Ahorn, Funkien und Bambus rundet das asiatische Flair ab.

Tipp 2: So pflanzen Sie die Pfingstrose richtig ein

Beim Einpflanzen wird zwischen Stauden- und Strauch-Pfingstrosen unterschieden. Stauden-Pfingstrosen sollten Sie flach einpflanzen, da sie oft nur Blätter und keine Blüten bilden, wenn sie zu tief in der Erde sitzen.

Bei Strauch-Pfingstrosen ist es dagegen ratsam, sie tiefer einzupflanzen. So können die Wurzeln sich richtig verankern und die Pflanze kann über Jahre hinweg prächtige Blüten ausbilden.

Tipp 3: Pfingstrosen ganz einfach vermehren

Wenn Sie Ihre Pfingstrosen durch Teilung vermehren möchten, ist dafür im September und Oktober die optimale Zeit. Schneiden Sie hierfür die bereits vergilbten Blätter ab, so bekommen Sie einen guten Blick auf den Wurzelbereich. Mit einem scharfen Spaten stechen Sie nun den Wurzelballen der Mutterpflanze großzügig heraus.

Achten Sie dabei darauf, dass viel der fleischigen Speicherwurzeln übrig bleibt – so erhalten Sie mehr Vermehrungsmaterial. Wenn der Ballen komplett gelöst ist, können Sie ihn an den Stängeln aus der Erde ziehen oder mit dem Spaten herausheben.

Nun benötigen Sie ein wenig Fachwissen: Bauern-Pfingstrosen treiben nach dem Teilen aus den sogenannten schlafenden Augen an den Speicherwurzeln wieder aus. Hierbei können Sie wenig falsch machen, denn Bauern-Pfingstrosen treiben in der Regel sehr zuverlässig neu aus.

Bei Edel-Pfingstrosen ist es ratsam, mit etwas mehr Vorsicht zu teilen. Denn sie treiben nur aus den roten Triebknospen wieder aus, die sie bereits angelegt haben. Diese liegen meist in der Nähe der Stängelansätze. Jedes Teilstück sollte etwa ein bis zwei dieser Triebknospen enthalten.

Nach der Teilung können Sie nun die einzelnen Stücke in die Erde setzen.

Tipp: Für die Mutterpflanze wählen Sie nach der Teilung am besten auch einen neuen Standort, um Bodenmüdigkeit zu vermeiden und die Pflanze vor Nachbau-Krankheiten zu schützen.

So klappt’s mit der Pfingstrosen-Pflege: Was muss ich beachten?

Damit Sie lange Freude an Ihren Pfingstrosen haben, finden Sie hier alles Wichtige zur Pflege – vom Schnitt bis zur Überwinterung.

Pfingstrosen schneiden

In der Regel ist ein Rückschnitt bei Pfingstrosen nicht notwendig. Gut eingewurzelte Strauch-Pfingstrosen können Sie zwar bis ins alte Holz zurückschneiden, jedoch treiben die Sträucher auch ohne regelmäßigen Schnitt eine blütenprächtige und ausgewogene Krone aus.

Bei Stauden-Pfingstrosen können Sie die alten Stängel im Spätwinter entfernen.

Pfingstrosen düngen und bewässern

Sie müssen die Pfingstrose nur in der Zeit nach der Blüte düngen. Die Pflanzen entwickeln dann bereits neues Gewebe und werden durch die zusätzlichen Nährstoffe unterstützt. Besonders gut geeignet für Pfingstrosen ist ein stickstoffarmer und möglichst kaliumreicher Volldünger. Dieser fördert die Blütenbildung und bietet den Schutz vor Pilzerkrankungen.

Bei größeren Trockenperioden sollten Sie Ihre Pfingstrosen zusätzlich bewässern. Besonders dann, wenn sie auf sehr leichtem sandigem Boden stehen, benötigen sie vor und nach der Blütezeit zusätzlich Wasser.

In unserem Gartencenter Mencke finden Sie verschiedene Dünger für unterschiedliche Pflanzengattungen. Gerne geben wir Ihnen auch Tipps zur Pflege Ihrer Pfingstrosen.

Pfingstrosen überwintern

Besonders in schneereichen Wintern sind Pfingstrosen bruchgefährdet. Binden Sie deshalb die etwas spröden, brüchigen Triebe vorsichtig im Herbst mit einem Strick locker zusammen. Sie können sich dann gegenseitig stützen.

Nach dem Winter bietet sich eine Düngung mit kalium- und phosphatreichem Dünger an, damit die Pfingstrose an Vitälität gewinnt und leichter neue Knospen ausbildet.

Pfingstrosen vor Krankheiten und Schädlingen schützen

Mit einem humusarmen Boden können Sie die Pfingstrose vor Grauschimmel und verschiedenen Blattfleckenkrankheiten schützen. Setzen Sie eine frisch geteilte Pfingstrose besser nicht wieder an dieselbe Stelle, da sonst Kümmerwuchs auftreten kann (was auch als Bodenmüdigkeit bezeichnet wird).

Schädlingsbefall brauchen Sie in der Regel nicht befürchten. Sollten Sie bei Ihrer Pfingstrose kurz vor der Blüte eine hohe Anzahl an Ameisen entdecken, besteht hier kein Grund zur Sorge: Pfingstrosen produzieren eine große Menge an Zuckersaft, für den sich die Insekten interessieren. Aus diesem Grund sind die Knospen der Pfingstrose besonders klebrig.

Diese Frühlingsblumen wachsen außerdem in unseren Gärten

Neben der Pfingstrose bereichert ein breites Spektrum an Frühlingsblumen unsere heimischen Gärten. Die folgende Top 10 der Frühlingsblumen ermöglicht Ihnen, Ihren Garten rund um die Pfingstrose bunt und blütenprächtig zu erweitern:

  • Schneeglöckchen: blühen bereits im Februar und zeichnen sich durch ihre reinweißen Blütenblättchen aus.
  • Krokus: gibt es in einem breiten Farbspektrum – von cremefarben bis dunkel-violett; blüht im März.
  • Tulpen: liefern ein riesiges Spektrum an Farben, Formen und Blüten; blühen je nach Art vom Frühjahr bis in den Spätsommer.
  • Ranunkeln: erfrischen mit ihrer knalligen Leuchtkraft und beginnen im zeitigen Frühjahr zu blühen.
  • Primeln: sind vielseitig einsetzbar – auf Balkon und Terrasse, im Garten und im Beet – und liefern ein breites Farbspektrum.
  • Stiefmütterchen: blühen vom Frühjahr bis in den Herbst, sind vielseitig einsetzbar und liefern unzählige Farb-Kombinationen.
  • Alpenveilchen: gehören zu den winterharten Pflanzen und sind besonders robust; blühen je nach Art im Frühjahr oder im späten Herbst.
  • Hyazinthen: versprühen einen besonders intensiven Duft und trumpfen mit einem üppigen Blütenbouquet auf; Blütezeit im mittleren Frühjahr.
  • Türkischer Mohn: blüht im späten Frühjahr bis in den Hochsommer und beeindruckt mit seiner satten roten Farbe.
  • Narzissen: versprechen mit ihrem leuchtenden Gelb ein fröhliches Frühlingserwachen und sind zur Osterzeit besonders beliebt.

Neben zahlreichen Blumen und Sträuchern für Haus und Garten finden Sie in unserem Gartencenter Mencke auch eine große Auswahl an saisonalen Dekoartikeln, beispielsweise für selbstgemachte Frühlingsdeko.

Unser Fazit zu Pfingstrosen

Pfingstrosen mögen einen besonders warmen, sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte mineralisch und humusarm sein, um die Pflanze vor Pilzkrankheiten und Grauschimmel zu schützen.

Stauden-Pfingstrosen sollten Sie flach in die Erde setzen, damit sie Blüten austreiben können. Strauch-Pfingstrosen werden dagegen etwas tiefer eingepflanzt. Wenn Sie Ihre Pfingstrosen vermehren möchten, können Sie das ganz einfach mit einer Teilung. Der Wurzelballen der Mutterpflanze wird hierfür aus dem Boden gelöst und in einzelne Stücke aufgeteilt. Diese können Sie im Anschluss wieder in die Erde pflanzen, wobei auch für die Mutterpflanze ein neuer Standort ratsam ist.

Die Pflege der Pfingstrose ist nicht besonders kompliziert. Sie benötigt keinen regelmäßigen Rückschnitt und treibt dennoch blütenreich aus. Nur in besonders trockenen Zeiten empfiehlt sich eine zusätzliche Bewässerung. Außerdem können Sie vor und nach der Blüte mit einem stickstoffarmen, kaliumreichen Volldünger düngen.

Bei einem Besuch im Gartencenter Mencke geben wir Ihnen gerne noch weitere Tipps, sodass die Pflege Ihrer Pfingstrosen mit Sicherheit gelingt!

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