Rasenpfelge

Die 7 wichtigsten Tipps für die Rasenpflege im Frühjahr

Ein gepflegter, frischer, grüner Rasen ist der Stolz eine jeden Gartenbesitzerin. Doch nach dem Winter bietet die Grünfläche manchmal einen traurigen Anblick. Wie bekommen Sie Ihren Rasen im Frühjahr wieder fit? Und wie bleibt er lange Zeit so schön?

1. Rasen mähen nach dem Winter

Zunächst werden Laub oder abgebrochene Zweige vom Rasen entfernt, eben alles, was sich von Herbst und Winter so angesammelt hat. Dann kontrollieren Sie die Halme: Wie hoch stehen Sie? Ist der Rasen 7 Zentimeter und länger, kann er mit Beginn der Wuchsperiode im März gemäht werden. Eine Länge von 4 oder 5 Zentimetern ist ideal, um ihn vorm Austrocknen zu schützen.

Wer das Gras zu kurz schneidet (2 Zentimeter und weniger), riskiert, dass beim Mähen die Wurzeln beschädigt werden. Ein zu kurzer Rasen verbrennt bei hoher Sonneneinstrahlung und es entstehen unschöne braune Flecken. In diese “Verletzungen” des Grases siedelt sich dann gern Unkraut an, zum Beispiel Hornklee oder Löwenzahn.

Mähen Sie Ihren Rasen regelmäßig und entfernen dabei immer nur kleine Spitzen, können diese Abschnitte auf dem Rasen liegen bleiben. Ist das Grün sehr hoch, so dass lange Halme beim Mähen abgeschnitten werden, muss der Grünschnitt aufgefangen und entsorgt werden, um dem darunter befindlichen Gras nicht das Licht zu nehmen.

2. Rasen vertikutieren

Mit einem Vertikutierer oder einem Vertikutierrechen – das richtet sich nach der Größe des Gartens und Ihrem Spaß an Gartenarbeit – geht es dann Unkraut und Moos an den Kragen. Beim Vertikutieren wird der Rasen gelüftet und der Boden gelockert – sozusagen Wellness für den Rasen.Das unterstützt die Graspflanzen im Wuchs: Die kleinen Wurzeln können wieder mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen.

Zweiter wichtiger Aspekt dabei: Das Moos im Rasen kann entfernt werden.

Jedoch ist das Vertikutieren im Garten kein Muss. Übertreibt man es nämlich damit, wird Wurzelwerk zerstört und die Grasnarbe großflächig verletzt – ein Angriffspunkt für Unkrautsamen! Vorsicht ist auch bei neu verlegtem Rollrasen angebracht. Besser erst gut anwachsen lassen!

Gedeiht Ihr Rasen nur spärlich, muss man nicht automatisch an den Vertikutierer denken. Vielleicht ist das Grün zu feucht oder nährstoffarm? Gern können Sie mit unseren Garten-Profis darüber sprechen und sich beraten lassen, ob sich das Vertikutieren empfiehlt.

3. Bei Moos im Rasen: kalken

Moos im Rasen ist ein großes Ärgernis. Es breitet sich gern auf saurem Boden aus. Deshalb sollte man vor dem Einsatz von chemischen Moosvernichtern zunächst den pH-Wert des Bodens bestimmen.

Übrigens: Im Gartencenter Mencke finden Sie nicht nur die fertigen Tests für den Garten – wir bestimmen auch gern den pH-Wert, wenn Sie uns eine Probe Ihres Gartenbodens mitbringen. Ein Marmeladenglas voll Erde, leicht gewässert, reicht dafür aus.

Liegt der Wert bei 5 und darunter kann Kalk ein geeignetes Mittel sein, um das Moos zu beseitigen bzw. neuem Moosbefall vorzubeugen. Es gibt Produkte (wie Cuxin Algenkalk), die sofort wirken, andere entfalten ihre Wirkung erst nach 4 bis 5 Monaten.

Beachten Sie dabei, wie der Boden beschaffen ist: Schwerer, lehmiger Boden benötigt pro Quadratmeter etwa 300 Gramm Kalk; ist der Boden sandig, reicht etwa die Hälfte. Bei einem neutralen Boden um den pH-Wert 7 besser aufs Kalken verzichten!

Der Kalk wird nach dem Frost und nach dem Mähen auf dem Rasen ausgebracht – der März ist ein guter Monat dafür. Je reicher der Boden an Nährstoffen ist, desto dichter wächst der Rasen und desto weniger Moos bildet sich.

4. Rasen säen und Lücken füllen

Zur Rasenpflege im Frühjahr gehört auch die Aussaat von neuem Grün. Sind durch mechanische Beanspruchung (beispielsweise beim Vertikutieren) oder eventuell durch das Entfernen von Unkraut hässliche Flecken auf dem Rasen entstanden, dann wird zu Beginn des Frühlings mit Rasensamen nachgesät. Lassen Sie sich am besten bei uns vor Ort beraten, welche Rasensorte besonders robust und für Ihre Lichtverhältnisse im Garten passend ist.

Vorsicht, wenn Sie gerade gekalkt haben: Warten Sie dann lieber noch ein paar Tage, um neue Samen auszubringen. Die frisch gesäten Stellen dürfen auch nicht betreten werden bis der Rasen einige Zentimeter aus dem Boden ragt (auch nicht Hunde und Katzen wühlen lassen!). Gemäht wird er erstmalig, wenn er etwa 10 Zentimeter hoch ist.

5. Rasen düngen im Frühling

Mit dem Düngen verhält es sich wie mit dem Vertikutieren: Es ist keine Pflicht, kann jedoch nützlich sein. Nach dem Winter haben die Gräser ihre gespeicherten Nährstoffe verbraucht und sind dankbar für Unterstützung von außen. Die Düngung erfolgt im März, wenn keine Fröste mehr auftreten.

Der Rasendünger (meist eine Mischung aus Stickstoff, Kalium und Phosphor) stimuliert das Wachstum der Pflanzen, einschließlich der Wurzeln. Gerechnet wird mit etwa 30 Gramm Dünger pro Quadratmeter, aber das muss individuell abgewogen werden. “Viel hilft viel” stimmt nicht immer – und die Umwelt dankt es Ihnen.

Wichtig: Haben Sie gerade neuen Rasen ausgesät, warten Sie noch mit dem Düngen, bis die Halme ordentlich sprießen. Gut geeignet ist neben mineralischem Dünger auch ein organischer, zum Beispiel von Neudorf oder Cuxin.

6. Boden für den Rasen verbessern

Leidet Ihr Boden im Garten unter Staunässe? Hier hilft Sand. Wählen Sie feinkörnigen Sand, der auf den Rasen verstreut wird. Sand sorgt im Boden für einen verbesserten Abtransport des Wassers. Auch Kompost dient der Bodenverbesserung, weil er nährstoffarmen Böden die wichtigen Nährstoffe zufügt.

7. Wässern und gießen des Rasens

Wussten Sie, dass im Garten beim Gießen die meisten Fehler gemacht werden? Zu viel, zu wenig, zu kalt, zu warm… wie wässert man richtig? Eine pauschale Aussage kann es dazu nicht geben. Dafür ist das Klima, die Bodenbeschaffenheit und die unmittelbare Umgebung zu betrachten: Gibt es große Bäume ode Sträucher in der Nähe, die dem Rasen viel Wasser entziehen? Haben Sie eher das Problem der Staunässe? Wie oft regnet es in Ihrem Ort u.v.m.?

Auch im Frühling kann die Sonneneinstrahlung bereits intensiv sein, so dass das Risiko eines vertrockneten Rasens besteht. Haben Sie Rasen frisch gesät, braucht dieser unbedingt Wasser, um gut Wurzeln zu schlagen, jedoch nicht so viel, dass das Saatgut ausgeschwemmt wird. Die beste Zeit zum Gießen ist morgens und abends. Im Zweifel fragen Sie einfach bei uns im Gartencenter nach: Wir sind Experten für Rasenpflege.

Fazit zur Rasenpflege im Frühjahr

Damit Ihr Rasen im Frühjahr gleich kraftvoll ergrünt, braucht er Unterstützung. Er wird zum ersten Mal gemäht, aber nicht allzu kurz. Ist der Boden sauer, entsteht oft Moos im Rasen, welches mit Kalk bekämpft werden kann. Auch das richtige Vertikutieren und Düngen hilft Ihrem Rasen, richtig in Schwung zu kommen und bis zum Herbst frisch und dicht zu bleiben.

Wir meinen außerdem: Vorsorge ist besser als Nachsorge! Bei richtiger bzw. guter Herbstdüngung hat man den Rasen im Frühjahr bereits schön grün und frisch! Bei uns im Gartencenter finden Sie die Fachleute zur Beratung rund um den gepflegten Rasen.

Als Ergänzung zur Rasenpflege im Frühjahr empfiehlt sich natürlich auch die Pflege im Herbst. Hier haben wir für Sie ein kleines Video mit allen Punkten, die Sie beachten sollten.

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