Alpenveilchen

Alpenveilchen: Traumhaft schön für drinnen und draußen!

Mit dem Alpenveilchen haben Sie sich für eine wunderschöne, zuverlässig blühende Pflanze entschieden. Je nach Sorte, trägt sie bis in den Dezember hinein Blüten. Sie können Alpenveilchen sowohl drinnen, als auch draußen kultivieren. Was Sie bei der Alpenveilchen Pflege beachten sollten und welche Sorten winterhart sind, erfahren Sie hier.

Durch seine einzigartig geformten, langstieligen Blüten hebt sich das Alpenveilchen von anderen Pflanzen ab. Seine satten Farben machen es zu einem Liebling vieler Zimmer- und Gartenpflanzenfreunde.

Winterblüher mit starker Ausdauer – das Alpenveilchen

Das Alpenveilchen (Cyclamen) ist in puncto Pflege tatsächlich weniger anspruchsvoll als manch einer denken mag. Als Zimmerpflanze wird es gerne in Wintergärten oder großen, offenen Räumen mit viel Tageslicht gehalten. Dabei strahlen nicht nur seine knalligen Blüten um die Wette – auch die sattgrünen Blätter sind ein echter Hingucker.

Das Tolle am Alpenveilchen: Es bringt über den Winter ordentlich Farbtupfer in Ihre Wohnung und erheitert somit die Gemüter während der dunklen Jahreszeit. Je nach Sorte, blüht das Alpenveilchen von Januar bis April oder von September bis Dezember (Cyclamen hederifolium, Herbst-Alpenveilchen).

Bei der Blütenfarbe können Sie ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack wählen, denn das Repertoire der Alpenveilchen hat einiges zu bieten: von elegantem Weiß über zartes Rosa bis hin zu kräftigen Rot-, Pink- und Violett-Tönen ist alles dabei. Auch Sorten mit zweifarbigen Blüten sind erhältlich. Das Besondere an den Blüten des Alpenveilchens ist ihr außergewöhnlicher Wuchs. Die knalligen Blütenblätter sitzen auf langen Stielen, die sich zwischen den grünen Blättern hindurchschieben und ihre Köpfchen der Sonne entgegenstrecken.

Irreführende Namensgebung

Übrigens: Wussten Sie, dass das Alpenveilchen gar nicht zur Gattung der Veilchen zählt, sondern zu den Primelgewächsen (Primulaceae)? Außerdem stammt das Gewächs gar nicht aus den Alpen, sondern ist in den Gebirgen Südosteuropas, Algeriens und Tunesiens beheimatet.

So klappt’s: Pflege von Alpenveilchen in der Wohnung!

Grundsätzlich ist die Alpenveilchen Pflege nicht allzu schwer. Nach der Blüte müssen Sie die Pflanze übrigens nicht entsorgen! Das ausdauernde Zimmer-Alpenveilchen (Cyclamen persicum) ist mehrjährig. Entfernen Sie deshalb verwelkte Blüten und Laub und lassen Sie das Alpenveilchen sechs bis acht Wochen lang ruhen, bevor die nächste Wachstumsperiode beginnt. Was Sie in puncto Dünger, Wassergabe und Standort beachten müssen, verraten Ihnen die folgenden Tipps.

Alpenveilchen Standort und Substrat

Da das Alpenveilchen ein Winterblüher ist, sollte es auch in Innenräumen nicht zu warm stehen. Wählen Sie deshalb einen hellen Standort, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung und möglichst nicht direkt über der Heizung. Zwischen 15 und 18 Grad Celsius liegt die optimale Temperatur.

Wenn Ihr Alpenveilchen ungewöhnlich schnell verblüht, seine Blätter abwirft oder die Köpfe hängen lässt, steht es sehr wahrscheinlich zu warm. Am längsten blüht die hübsche Pflanze, wenn sie möglichst kühl steht. Über den Sommer können Sie Ihr Alpenveilchen auch draußen halten, am besten an einem halbschattigen Platz. Bei den ersten Nachtfrösten sollten Sie es wieder reinholen, da es nicht winterhart ist. Es gibt jedoch auch winterharte Arten, die speziell für den Garten geeignet sind, dazu später mehr unter dem Punkt “Welches Alpenveilchen ist winterhart?”

Beim Substrat ist das Alpenveilchen tatsächlich sehr pflegeleicht: Sie können handelsübliche Einheits- oder Kübelpflanzenerde verwenden. Es kann vorkommen, dass das Substrat nach dem Gießen zu lange nass bleibt. Dann empfiehlt es sich, die Erde mit ein wenig Tongranulat oder Sand zu mischen, auch Kakteenerde bietet sich an.

Alpenveilchen gießen und düngen

Ihr Zimmer-Alpenveilchen sollten Sie immer indirekt gießen, also über den Übertopf oder den Untersetzer. Entfernen Sie anschließend überschüssiges Wasser und vermeiden Sie unbedingt Staunässe, denn die verträgt das Alpenveilchen gar nicht. Leicht temperiertes, kalkarmes Wasser mag es hingegen besonders gern. Achten Sie darauf, dass der Wurzelballen während der Blütezeit immer leicht feucht ist, aber niemals zu nass.

Über den Sommer brauchen Sie nur wenig gießen. In dieser Zeit sammelt das Alpenveilchen seine Kräfte und kann so im nächsten Jahr erneut blühen. Falls die Pflanze in dieser Zeit Laub abwirft, stellen Sie das Gießen am besten ganz ein. Im Herbst treiben die neuen Blätter aus.

Mit einem Flüssigdünger können Sie das Alpenveilchen während der Blüh- und Wachstumsphase wöchentlich versorgen. Am besten klappt das über das Gießwasser. Über die Sommermonate brauchen Sie nicht zu düngen.

Alpenveilchen umtopfen

Alle zwei Jahre sollten Sie Ihr Zimmer-Alpenveilchen umtopfen. Der ideale Zeitpunkt hierfür ist im September vor der nächsten Blüte. Nehmen Sie frische Blumenerde und einen nur wenig größeren Topf. Die Knolle Ihres Pflänzchens sollte etwa ein Drittel aus der Erde herausschauen und nicht tiefer sitzen als zuvor.

Welches Alpenveilchen ist winterhart?

Alpenveilchen im Winter
twenty20 © thenewenglandshop

Zur Freude vieler Garten- und Alpenveilchenliebhaber gibt es auch Cyclamen-Sorten, die winterhart sind und somit auch im Outdoor-Bereich kultiviert werden können. Beim Kauf im Gartencenter sollten Sie unbedingt darauf achten, welche Sorte Sie gerade in der Hand halten. Nicht dass nachher bei der Pflege etwas schief geht und das Alpenveilchen seine Köpfchen hängen lässt!

Damit Sie für den Kauf bestens vorbereitet sind, finden Sie hier wichtige Infos zum Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium), zum europäischen Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens) und zum Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum). Alle drei Sorten können draußen kultiviert werden.

Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium) 

Ab Ende August bildet das Herbst-Alpenveilchen (auch efeublättriges Alpenveilchen genannt) viele 10 bis 12 Zentimeter hohe Blüten. Sie strahlen in elegantem Weiß oder zartem Rosa bis der erste Bodenfrost einsetzt. Einige Wochen später erscheinen dann die dunkelgrünen Blätter, die sehr frostbeständig sind.

Keine Sorge: Bei extremer Kälte kann es zwar passieren, dass die Blätter des Alpenveilchens schlaff werden, jedoch erholen sie sich wieder, sobald es milder wird. Über den Sommer zieht das Pflänzchen sein Laub ein, sodass die Blätter bis zum nächsten Austrieb (August/September) ruhen können.

Unter optimalen Bedingungen können Sie über viele Jahre hinweg Freude am Herbst-Alpenveilchen haben. Am besten wächst es an freien Stellen unter Laubgehölzen. Der Boden sollte kalkhaltig, humusreich und locker sein und während der Sommerzeit gerne etwas trockener.

Europäisches Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens)

Auch das europäische Alpenveilchen gehört zu den winterharten, immergrünen Sorten. In den Alpen kommt es als wildwachsende Pflanze vor. Es trägt fleischige Blätter mit purpurfarbener Unterseite und silbrig gemusterter Oberseite. Zum Schutz vor extremen Wetterbedingungen sind der Blütenkelch, die Blüten- und Blattstiele behaart.

Das europäische Alpenveilchen trägt seine karminroten Blüten von Juli bis Ende September. Anschließend braucht es keine Ruhezeit – sein dekoratives Laub bleibt das ganze Jahr über. Besonders in Steingärten ist Cyclamen purpurascens ein beliebter und dekorativer Hingucker. Mit einem humusreichen, kalkhaltigen Boden kommt das Pflänzchen gut zurecht. Wichtig ist mäßig feuchtes Substrat ohne Staunässe.

Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum)

Ein ebenfalls beliebter Kandidat für den Outdoor-Bereich ist das Vorfrühlings-Alpenveilchen. Im Herbst treibt es herzförmige Blätter aus. Bei milden Temperaturen folgen schon im Dezember die ersten Blüten in kräftigen violetten bis karminroten Tönen. Bei kühler Außentemperatur blüht das Vorfrühlings-Alpenveilchen erst im Februar/März, gemeinsam mit Schneeglöckchen und anderen Frühblühern. Nach der Blüte zieht es sein Laub ein, um für den nächsten Austrieb im Herbst Energie zu tanken.

Unter sommergrünen Laubgehölzen fühlt sich das Vorfrühlings-Alpenveilchen besonders wohl. Ein warmer, geschützter Standort ist optimal, wobei der Boden im Sommer nicht vollständig austrocknen sollte. Das Vorfrühlings-Alpenveilchen mag es humusreich und kalkhaltig.

Übrigens: Wussten Sie, dass die Stängel des Alpenveilchens nur durch Wasser aufrecht gehalten werden? Sobald sie abknicken, ist dies ein Zeichen dafür, dass das Pflänzchen zu wenig Wasser hat. Spätestens dann sollten Sie dringend gießen!

Unser Fazit zum Alpenveilchen

Das Alpenveilchen ist ein echter Star unter den Winterblühern. Manche Sorten blühen von September bis Dezember, andere von Januar bis April. Über den Sommer ruht das Alpenveilchen und sammelt Energie für die nächste Wachstumsperiode. Die ausdauernde Pflanze bereitet Ihnen über mehrere Jahre hinweg Freude.

Es gibt sowohl Sorten für den Innen-, als auch für den Außenbereich. Zu den winterharten Sorten für den Garten gehören das Herbst-Alpenveilchen, das europäische Alpenveilchen und das Vorfrühlings-Alpenveilchen. Achtung: Nicht winterharte Sorten für den Innenbereich sind sehr frostempfindlich und sollten deshalb mit dem ersten Bodenfrost hineingeholt werden.

Unser Gartencenter Mencke hält viele verschiedene Alpenveilchen-Sorten für Sie bereit. Darunter auch einige winterharte (je nach Saison sind nicht immer alle Sorgen vorrätig). Bei Ihrem Besuch geben wir Ihnen gerne viele weitere Tipps zur Alpenveilchen Pflege und den unterschiedlichen Sorten.

Beitragsbild: 20twenty © elizabethpyle

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