Staudenbeet pflanzen

Staudenbeet: Tipps für eine traumhafte Blütenpracht!

Wünschen Sie sich ein Staudenbeet, das über das ganze Jahr hinweg Ihren Garten verschönert? Das ist gar nicht so schwer! Wichtig ist eine Auswahl an Stauden passend zum Standort. Was Sie außerdem bei der Pflege Ihres Staudenbeetes beachten sollten, erfahren Sie hier. Inklusive Gestaltungstipps!

Beim Staudenbeet gilt grundsätzlich: Erlaubt ist, was gefällt. Jedoch ist es ratsam, ein paar Grundregeln hinsichtlich der Zusammensetzung der unterschiedlichen Arten und Sorten zu beachten.

Staudenbeet – ein farbenfroher Blütentraum!

Ein Staudenbeet ist deshalb bei vielen Gärtnern äußerst beliebt, weil es für eine bunte Blütenpracht im Garten sorgt. Sie können Ihr Staudenbeet wie eine Insel inmitten des Gartens platzieren, angrenzend an die Terrasse oder auch in schmaler Form an der Hauswand entlang – je nachdem, wieviel Platz Sie haben. Das bedeutet: Auch mit wenig Fläche können Sie sich Ihren Traum vom Staudenbeet erfüllen!

Das Besondere an einem Staudenbeet ist in der Regel die Kombination der verschiedenen Pflanzen. Sie können beispielsweise ein Thema für Ihr Staudenbeet wählen, wie mediterran oder romantisch. Auch farbliche Themen lassen sich gut umsetzen, beispielsweise Rosa oder Blau. Durch die Wahl eines Themas können Sie Ihre Stauden in harmonischem Einklang zueinander anpflanzen.

Im Folgenden finden Sie wichtige Tipps für den Anbau Ihres Staudenbeetes. Außerdem Beispiele für eine mögliche Gestaltung!

Staudenbeet anlegen: Das ist wichtig!

Staudenbeet
© envato elements

Grundsätzlich ist ein Staudenbeet pflegeleicht, wenn Sie es einmal angelegt haben. Auf diese sechs Dinge kommt es an!

1 Standortansprüche der Stauden berücksichtigen

Ob ein humusreicher, trockener oder sandiger Boden – wichtig ist, dass Sie einen Mix aus Stauden zusammenstellen, die die gleichen Anforderungen an ihren Standort haben. Dies gilt nicht nur für den Boden, sondern auch für die Licht- und Wetterverhältnisse.

An einem sonnigen Standort eignen sich beispielsweise besonders gut der Ziersalbei, die Flammenblume und Lavendel. Dagegen vertragen Pfingstrose und Mohn nicht so viel Trockenheit und benötigen einen eher halbschattigen Standort mit nährstoffreichem Boden.

Wenn Sie Ihr Staudenbeet planen, sollten Sie somit die Anforderungen der gewünschten Pflanzen berücksichtigen und Ihre Auswahl gegebenenfalls anpassen.

2 Wuchsverhalten mit einplanen

Die eine Staude wächst breit, die andere schießt in die Höhe und bildet hoch oben über dem Boden große Blütenköpfe aus. Diese Wuchsformen sollten Sie berücksichtigen und sie gleichzeitig nutzen, um Ihr Staudenbeet entsprechend harmonisch zu gestalten.

Empfehlenswert ist es, höher wachsende Stauden nach hinten ins Beet zu pflanzen und die niedrigeren davor. Angaben zur Wuchshöhe finden Sie beim Kauf i.d.R. auf dem Schildchen der Pflanze oder Sie fragen einfach unser Fachpersonal. So verdecken die Pflanzen sich nicht gegenseitig und können sich gleichzeitig stützen. Manch eine Staude bildet so schwere Blütenköpfe, dass Sie sie eventuell vor dem Austrieb im Frühjahr mit Staudenstützen stabilisieren müssen (beispielsweise die Pfingstrose). Das verhindert ein Auseinanderfallen der Pflanzen.

3 Leitstauden auswählen

Sie sind die dominanten Hingucker im Staudenbeet, die Leitstauden. Am besten wählen Sie ein bis zwei aus und planen darum herum die restlichen Arten. Leitstauden zeichnen sich dadurch aus, dass sie hoch wachsen, auffällige Blüten tragen und auch nach der Blüte lange einen hübschen Samenstand.

Als Leitstauden eignen sich beispielsweise

  • Rittersporn
  • Großblütiges Mädchenauge
  • Eisenhut (vorsicht giftig)
  • Topinambur
  • hoher Stauden-Phlox (Flammenblume)
  • Sonnenhut
  • Wasserdost
  • Funkien
  • Fingerhut
  • Prachtkerze

Je nach Größe Ihres Staudenbeetes sollten Sie sich auf eine Leitstaude beschränken. Zu viele hoch wachsende Pflanzen wirken schnell wahllos ineinander gemischt. Außerdem rauben sie sich gegenseitig Licht und Platz. Besser geeignet in solch einem Fall: Zwei Exemplare der Leitstaude dicht beieinander pflanzen, alle anderen Stauden darum herum (beziehungsweise davor).

4 Dauerblüher und Kurzblüher kombinieren

Staudenbeet
© envato elements

Von Mai bis Juli ist die Hauptblütezeit im Staudenbeet. Traumhaft schön und bunt strahlt die blütende Insel dann in Ihrem Garten! Damit es auch davor und danach immer hübsch aussieht, sollten Sie kurzblühende Arten mit Dauerblühern kombinieren. Dabei geben die Leitstauden den Ton an – ihre Blütezeit sollte durch die der anderen Pflanzen ergänzt werden.

Auf nahezu jedem Boden gut geeignet ist die Knautie (Knautia macedonica), die von Juli bis in den Frost hinein ihre hübschen Blüten trägt. Sie können Sie unabhängig vom Höhenkonzept mit in das Staudenbeet einstreuen. Ebenfalls gut geeignete Dauerblüher sind das patagonische Eisenkraut und die Bergminze (Calamintha nepeta).

Stauden sind nicht einfach nur schön: Sie sind auch ökologisch wertvoll, denn alle Stauden sind Bienenweiden. Mit der Pflanzung von Stauden locken Sie Bienen und Schmetterlinge in Ihren Garten und sorgen gleichzeitig für eine gute Bestäubung von Nutzpflanzen wie Obst und Gemüse.

Außerdem sind Stauden mehrjährig und bestechen jedes Jahr auf’s Neue mit einer tollen Blüte. Trotzdem kann es vorkommen, dass in einem bestimmten Monat die Blüte im Beet nur schwach ausfällt. Dann können Sie mit einjährigen Pflanzen das Beet ergänzen. Im Sommer können Sie z.B. Ringelblume oder Vergissmeinnicht dazwischen setzen, die mit ihren bunten Blüten traumhaft schöne Akzente setzen! In unserem Gartencenter Mencke erhalten Sie ein- und mehrjährige Blumen, sowie Stauden unterschiedlicher Arten!

5 Fläche des Staudenbeetes sinnvoll nutzen

Bei der Nutzung der Fläche gibt es eine Faustregel: Auf eine Fläche von fünf bis zehn Quadratmeter sollten Sie etwa fünf bis sieben verschiedene Staudenarten setzen. Nehmen Sie lieber mehrere Individuen pro Art, statt es mit der Menge an unterschiedlichen Arten zu übertreiben.

6 Gezielt Ausreißer setzen

Beim Höhenkonzept können Sie auch bewusst einzelne Ausreißer setzen. Hierfür besonders gut geeignet ist beispielsweise der Zierlauch. Seine runden Blütenköpfe wachsen an schmalen Stielen und sitzen hoch oben über dem Staudenbeet. Statt einer geordneten Linie mit nach vorne hin kleiner werdenden Stauden, setzen Sie so freche Akzente innerhalb Ihres Staudenbeetes.

Insgesamt wichtig ist eine wirksam umgesetzte Idee. Bekannte Pflanzen, die von wenig bekannteren ergänzt werden, Wiederholungen und farbliche Harmonie machen Ihr Staudenbeet zu einer einzigartigen Inszenierung!

Staudenbeet planen – Inspiration für Ihren Garten!

Romantisches Staudenbeet (sonnig)

Romantisches Staudenbeet
© envato elements
Diese Blütenpracht passt gut auf eine Fläche von rund 3 x 1,5 Metern. Pinke Pfingstrosen dienen als Leitstauden, unter anderem kombiniert mit Türkischem Mohn und Schleierkraut.

Sie benötigen

  • Pfingstrosen (2 Stück)
  • Türkischen Mohn (2 Stück)
  • Schleierkraut (3 Stück)
  • Frauenmantel (6 Stück)
  • Katzenminze (5 Stück)
  • Lavendel (3 Stück)
  • Duft-Phlox/ Flammenblume (3 Stück)

Die Pfingstrosen ordnen Sie hinten im Beet an. Setzen Sie den duft Phlox darum herum und pflanzen Sie den Türkischen Mohn daneben. In den vorderen Teil des Beetes setzen Sie Schleierkraut, Frauenmantel, Katzenminze und Lavendel.

Rosarotes Staudenbeet (halbschattig)

In diesem Staudenbeet in der Größe 2,8 x 1,5 Metern kombinieren Sie verschiedene Rot- und Rosatöne miteinander. Heraus kommt ein harmonisches Blütenmeer.

Sie benötigen

  • Spornblume (3 Stück)
  • Duft-Phlox/Flammenblume (5 Stück)
  • Indianernessel (4 Stück)
  • Rotblättriges Silberglöckchen(6 Stück)
  • Sterndolde (6 Stück)
  • Rosen-Salbei (5 Stück)
  • Purpurglöckchen (6 Stück)

Setzen Sie die Spornblume, die Flammenblume und die Indianernessel in den hinteren Teil des Beetes. Davor pflanzen Sie Silberglöckchen, Sterndolde, Edelraute und Purpurglöckchen.

Staudenbeet am Haus

Für ein Staudenbeet entlang der Hauswand eignet sich eine Kombination aus Buchsbaum, Steppen-Salbei, Flachblättrigem Mannstreu, Katzenminze, Schafgarbe, Kugeldistel und Färberkamille. Diese Mischung aus immergrünen und winterharten Stauden macht jede Hauswand zu einem echten Hingucker!

Unser Fazit zum Staudenbeet

Mit einem Staudenbeet können Sie ein traumhaft schönes Blütenmeer in Ihrem Garten schaffen! Wichtig ist, dass Sie bei der Auswahl der Stauden Standortansprüche und Wuchsverhalten berücksichtigen. So können Sie die Pflanzen harmonisch kombinieren und haben weniger Pflegeaufwand.

In unserem Gartencenter Mencke finden Sie viele Stauden verschiedener Arten und Sorten. Gerne geben wir Ihnen noch weitere Tipps zum Anbau und zu Kombinationsmöglichkeiten oder beraten Sie individuell zu einem Staudenbeet nach Ihren persönlichen Garten-Begebenheiten.  Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Beitragsbild: Fotolia © AnnaReinert

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