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Winterharte Stauden: Pflegeleicht und robust!

Ob Blume, Farn oder Kletterpflanze – winterharte Stauden gibt es in vielen Formen. Sie trotzen der Kälte und treiben schließlich im neuen Jahr wieder aus. Wir stellen Ihnen unsere zehn beliebtesten winterharten Stauden vor und geben Tipps zur Pflege!

Es ist schon manchmal ärgerlich: Das Frühjahr erwacht, aber nach dem Winter blühen viele Pflanzen nicht mehr auf, weil sie den Frost nicht vertragen haben. Wie wäre es da mit ein paar winterharten Stauden? Sie sind pflegeleicht und trotzen der Kälte, sodass Sie sich im nächsten Jahr wieder an ihnen erfreuen können.

Was ist eigentlich eine Staude?

Mehrjährige, krautige Pflanzen, deren oberirdische Pflanzenteile nicht verholzen, werden als Stauden bezeichnet. Einige Sorten sind winterhart bzw. mehrjährig. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben nach der Vegetationszeit ab, sodass winterharte Stauden in Form von Knollen, Rhizomen, Zwiebeln und Wurzeln unter der Erde überwintern. Nach dem Winter treiben sie schließlich oberirdisch wieder aus.

Neben den winterharten Stauden gibt es auch immergrüne Stauden. Ihre oberirdischen Pflanzenteile bleiben auch während des Winters bestehen, wie zum Beispiel bei Bodendecker-Stauden wie dem winterharten Moos-Steinbrech.

Übrigens gibt es Stauden in ganz unterschiedlichen Formen: als Blume, Farn oder Kletterpflanze, als Gemüse oder Kraut, Rosen-Gewächs oder Teichpflanze, aber auch als Zimmerpflanze. Es gibt sogar einige Bambus-Sorten, die zu den winterharten Stauden gehören, wie der Phyllostachys aureosulcata.

Als GärtnerIn können Sie sich darüber freuen, dass Sie sich nach der Blütezeit nicht von Ihrer geliebten Staude trennen müssen. Stattdessen treibt sie im neuen Jahr wieder aus und die wunderschöne Blütenpracht wiederholt sich. Im Folgenden finden Sie unsere Top 10 der winterharten Stauden – von Edel-Pfingstrose über Lavendel bis Tausendschön.

Winterharte Stauden – unsere Top 10!

Von den zahlreichen winterharten Stauden stellen wir Ihnen nun unsere zehn beliebtesten vor. Sie überzeugen vor allem durch ihre zauberhafte Blütenkraft, die nach der kalten Jahreszeit wieder zurückkehrt.

Edel-Pfingstrose

pfingstrose

Knallig rosafarbene Tupfer setzt die Edel-Pfingstrose in jeden Garten. Als Staude sollten Sie sie am besten flach einpflanzen, damit sie genügend Platz hat, um ihre hübschen gefüllten Blüten zu bilden. Einen warmen, sonnigen bis halbschattigen Standort mag die Pfingstrose besonders gern. Wenn möglich, ohne größere Gehölze in ihrer direkten Umgebung. Bei längeren Trockenphasen braucht die Pfingstrose zusätzliche Bewässerung.

Auf einen regelmäßigen Rückschnitt können Sie bei der Pfingstrose verzichten. Dennoch können Sie im Spätwinter die älteren, holzigen Stängel entfernen. Auch wenn die Pfingstrose zu den winterharten Pflanzen gehört, ist sie bei starkem Frost bruchgefährdet. Deshalb sollten Sie die brüchigen Triebe mit einer Schnur locker zusammenbinden, sodass sie sich gegenseitig stützen können.

Federnelke

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Die mehrjährige Federnelke gehört zu den recht anspruchslosen Pflanzen. Am richtigen Standort gedeihen sie prächtig und erfrischen mit einem wahren Blütenmeer. Setzen Sie sie an einen Platz mit direkter Sonneneinstrahlung; das ist bei der ansonsten pflegeleichten Federnelke der wichtigste Aspekt.

Von April bis Juli blüht die winterharte Staude. Jedoch können Sie sich auch in der kalten Jahreszeit an ihren immergrünen Blättern erfreuen. Da für das Gedeihen der Federnelke die Bodenbeschaffenheit eine eher weniger wichtige Rolle spielt, ist sie auch für Kübel, Steingärten, Dächer und Mauern geeignet.

Glockenblume

glockenblume

Zugegeben: Nicht alle Glockenblumen-Arten sind winterhart. Dennoch gibt es eine ganze Menge, die den Winter gut übersteht. Besonders die Bart-Glockenblume, die ursprünglich aus dem Hochgebirge stammt, ist gegen die Kälte gewappnet.

Mit ihren hübschen zarten, lilafarbenen Blüten bereichert die Glockenblume jeden Garten. Je nach Sorte, wird sie zwischen 10 Zentimetern und einem Meter hoch. Wenn Sie Glockenblumen in Ihren Garten pflanzen möchten, sollten Sie sich genau über die Herkunft der jeweiligen Sorte informieren. Denn je näher die Standortbedingungen an ihr Ursprungsland herankommen, desto besser gedeiht die Glockenblume.

Zu den winterharten Sorten gehören neben der Bart-Glockenblume (Campanula barbata), die Zwerg-Glockenblume (Campanula cochleariifolia), die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula), die Kaukasus-Glockenblume (Campanula raddeana) und die Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus).

Herbst-Anemone

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Leider sind nicht viele Anemonen-Arten winterhart. Jedoch bildet die Herbst-Anemone hier eine Ausnahme. Pflanzen Sie sie im Frühjahr an einen hellen, sonnigen und luftigen Standort, der nicht zu zugig ist. Ein lockeres Substrat, in dem sich keine Nässe stauen kann, ist für die Herbst-Anemone am besten geeignet.

Zwischen August und Oktober blüht die Herbst-Anemone. Ihre zarten Blüten in einem leichten Lilaton bilden ein hübsches Bild für’s Auge, bevor schließlich der Winter naht. Im neuen Jahr treibt die Herbst-Anemone wieder aus. Übrigens: Die Herbst-Anemone ist leicht giftig! Die weiße Herbst-Anemone gehört überdies zu den beliebtesten weißen Blumen für Garten und Balkon.

Katzenminze

katzenminze

Was für Katzen ein echter Magnet ist und für Bienen eine wunderbare Nahrungsquelle, ist für uns eine herrlich duftende Blüte: die Katzenminze. Sie blüht sehr lange, von Mai bis September. In unseren Breitengraden ist sie mehrjährig und winterhart. Dennoch ist ein warmer Standort wichtig, damit die Katzenminze gut durch die kalte Jahreszeit kommt. Falls Sie sie im Topf halten, ist es deshalb wichtig, diesen im Winter mit Jute oder Vlies zu umspannen, damit der Wurzelballen nicht einfriert. So können Sie übrigens sämtliche Töpfe im Außenbereich auf den Winter vorbereiten. Empfehlenswert ist es außerdem – unabhängig ob Freiland oder Topf – die Halme der Katzenminze im Herbst stehen zu lassen, da sie der Pflanze als Schutz vor gefrierender Nässe dienen.

Für KatzenbesitzerInnen ist es wichtig zu wissen, welche Pflanzen für Katzen giftig sind. Denn nicht selten fangen Stubentiger aus Langeweile an, an Pflanzen zu knabbern. In solchen Fällen ist Katzenminze besonders gut geeignet. Sie ist robust und für die Tierchen nicht giftig.

Lavendel

lavendel

Ein Klassiker unter den winterharten Stauden ist der herrlich duftende Lavendel. Seine nektarreichen, violetten Blüten sind eine Wonne für jedes Bienenvolk und ein echter Augenschmaus für jeden Gartenbesucher. Nicht selten wird der pflegeleichte und robuste Lavendel auch zum Verschönern von öffentlichen Straßen und Innenstädten verwendet.

Wichtig bei der mediterranen, winterharten Staude sind zwei Rückschnitte pro Jahr. Entfernen Sie im Herbst die verblühten Triebe und schneiden Sie ein zweites Mal im Frühjahr. Dann sollten Sie jedoch besonders gut darauf achten, nicht ins alte Holz zu schneiden. Im Anschluss wächst Ihr Lavendel wieder schön üppig und in voller Pracht.

Decken Sie ihn bei offenem Frost im Winter ab.

Maiglöckchen

maiglöckchen

Das Maiglöckchen mag einen schattigen Standort mit humusreichem Boden. Geben Sie reichlich Wasser, sodass die Erde immer gleichmäßig feucht ist. Dabei ist die Pflanze grundsätzlich sehr pflegeleicht, denn sobald sie einmal gepflanzt ist, können Sie sie einfach wachsen lassen. Da das Maiglöckchen winterhart ist, können Sie sich auch im nächsten Jahr an seinen kleinen weißen Blüten erfreuen.

Wichtig zu wissen: Das Maiglöckchen ist giftig! Deshalb sollte darauf verzichtet werden in Gärten, in denen regelmäßig Kinder spielen oder Katzen durch die Büsche streifen. Oft wird das Maiglöckchen mit Bärlauch verwechselt, aufgrund der sich ähnelnden, dunkelgrünen Blätter. Jedoch können Sie sie an einem entscheidenden Punkt unterscheiden: Bärlauch duftet stark nach Knoblauch.

Salbei

salbei

Tatsächlich sind nicht alle Salbei-Arten winterhart, jedoch müssen Sie deshalb nicht auf das hübsche Gewächs verzichten. Es gibt ein paar Exemplare, die die kalte Jahreszeit gut überstehen. So füllt die beliebte Gewürz- und Heilpflanze unliebsame Lücken im Staudenbeet, bevor sie im Frühjahr neu austreibt. Auch im eigenen Kräuterbeet macht sich der Salbei besonders gut.

Zu den winterharten Salbeisorten gehören der Echte Salbei (Salvia officinalis), der Muskatellersalbei (Salvia sclarea, kann über einen Meter hoch werden), der Quirlblütige Salbei (Salvia verticillata), der Silberblatt-Salbei (Salvia argentea, winterfest bis zu -28 °C) und der Salbei “Aurea” (Salvia officinalis “Aurea”). Auch Ziersalbei (Salvia nemorosa) ist winterhart, seine Blätter sind jedoch nicht essbar.

Strauchmargerite

strauchmargerite

Zwar ist die Strauchmargerite frostempfindlich, jedoch übersteht sie jeden Winter in einem entsprechenden Winterquartier. Demnach gehört sie zu den mehrjährigen Stauden, die im Frühjahr neu austreiben. Lassen Sie sie im Herbst so lange wie möglich noch im Freien stehen und räumen Sie sie schließlich in ein helles, 5 bis 10 Grad Celsius kühles Winterquartier.

Bei nur leichtem Nachtfrost können Sie sie in Wärmeschutz-Vlies einpacken und nah an der Hauswand draußen überwintern. Eine größere Strauchmargerite topfen Sie am besten nach der Winterruhe im März um. So kann sie neue Nährstoffe aus der Erde ziehen und erneut von Mai bis Oktober ihre herrlichen weißen bis zitronengelben Blüten ausbilden.

Tausendschön

Tausendschön

Ihre niedlichen, kugeligen Blütenköpfe machen Tausendschön zu einer absoluten Besonderheit unter den blühenden, winterharten Stauden. Die Bellis oder Maßliebchen, wie sie auch genannt werden, bilden ab März rote, weiße oder rosafarbene, kompakt wachsende Blüten auf bis zu 20 Zentimeter hohen Stielen. Bis weit in den Sommer hinein können Sie sich schließlich an ihrer Blütenpracht erfreuen.

Die meisten Tausendschön-Sorten sind mehrjährig. Allerdings brauchen sie ein bisschen Hilfe bei der Überwinterung. Schützen Sie Beet-Pflanzen am besten mit einer Schicht Tannenreisig. Topfpflanzen können Sie in Luftpolsterfolie oder Jute eingepackt an einem geschützten und trockenen Ort draußen überwintern.

Unser Fazit zu winterharten Stauden

Der Frühling erwacht und Ihre heiß geliebten Stauden beginnen endlich wieder, zu blühen! Vorausgesetzt, sie haben den Winter gut überstanden. Tatsächlich gibt es einige winterharte Stauden, die über mehrere Jahre hinweg immer wieder erneut blühen – ein Glück für alle Hobbygärtner! Zu unserer Top 10 gehören neben der Edel-Pfingstrose, der Federnelke, der Glockenblume, der Herbst-Anemone und der Katzenminze auch Lavendel, Maiglöckchen, Salbei, Strauchmargerite und Tausendschön. Sie alle verwandeln unsere Gärten in eine farbenfrohe Blütenpracht! Wenn die Pflanzen im Topf oder Pflanzkübel überwintert werden sollen, muss dieser entsprechend groß sein (Minimum 40 cm Durchmesser) und eventuell mit einem Frostschutzvlies umwickelt werden.

Wenn Sie auf der Suche sind nach prächtigen, winterharten Stauden, schauen Sie gerne im Gartencenter Mencke vorbei. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps für die optimale Pflege und zeigen Ihnen gerne, wie Sie auch Ihre nicht frostfesten Stauden richtig überwintern.

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