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Grünpflanzen: So klappt’s mit der Pflege!

Durch ihr exotisches und oft ungewöhnliches Aussehen erfreuen sich Grünpflanzen einer immer größer werdenden Beliebtheit. Mit ein bisschen Glück und dem richtigen grünen Daumen entwickeln sie auch die ein oder andere Blüte. Was Sie bei der Pflege Ihrer Grünpflanzen beachten sollten, erfahren Sie hier.

Ob Bogenhanf, Kaktus oder Venusfliegenfalle – jede Art von Grünpflanze übt ihre ganz eigene Faszination aus. Neben dem richtigen Standort, einer guten Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie einem durchlässigen Substrat kommt es auf die richtige Wasser- und Nährstoffzufuhr an.

Das Besondere an Grünpflanzen

Immergrüne Pflanzen fallen besonders durch ihre exotischen Formen, das ungewöhnlich getönte Laub und die teils bizarren Arten der Nährstoffaufnahme auf. Dabei sind sie weniger wegen ihrer (seltenen) Blüten, als vielmehr wegen ihrer attraktiven satten Blattfarbe so dekorativ.

Hierzulande werden Grünpflanzen gerne als Zimmerpflanzen kultiviert. Ursprünglich kommen die Exoten aus vielen Bereichen der Erde: neben dem amerikanischen und asiatischen Raum vor allem aus Afrika und Australien. Entsprechend unterschiedlich sind ihre Anforderungen an die Pflege.

Tropische Grünpflanzen

Die Gruppe der tropischen und subtropischen Grünpflanzen benötigt als Zimmerpflanze eine recht hohe Luftfeuchtigkeit und Zimmertemperatur. Zu viel Licht mögen die ursprünglich aus dem Regenwald stammenden Pflanzen jedoch weniger – schließlich bekommen sie in ihrer Heimat auch nicht all zu viel Sonnenlicht ab.

Europäische Grünpflanzen

Die Grünpflanzen aus der hierzulande eher gemäßigten Klimazone sind ebenfalls immer häufiger als Zimmerpflanzen zu finden. Darunter beispielsweise die Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium) oder einzelne Zuchtformen des Efeus. Europäische Grünpflanzen sind entsprechend an unsere Licht- und Temperaturverhältnisse angepasst und mit weniger Pflegeaufwand verbunden. Eine gute Wahl also, wenn Sie viel Freude an Grünpflanzen haben, jedoch nicht sehr viel Zeit für die Pflege.

palmen

Grünpflanzen aus Wüstenregionen und Savannen

Aus besonders heißen, wasserarmen Regionen stammende Grünpflanzen zeichnen sich durch ihre dicken Blätter aus, die ihnen als Wasserspeicher dienen. Darunter beispielsweise Sukkulenten und Kakteen. Sie blühen nur selten, da sich ihr gesamter Wasser- und Nährstoffgehalt auf das Überleben der Pflanze konzentriert. Mit etwas Glück und dem richtigen Händchen werden Sie dennoch beobachten können, wie Ihre Zimmerpflanze die ein oder andere Blüte bildet.

Grünpflanzen Pflege: 5 Tipps für Ihr Zuhause

Grundsätzlich gilt bei der Pflege von Grünpflanzen: Vergewissern Sie sich, um welche Pflanze es sich handelt und wo sie ursprünglich herkommt. Wenn Sie das Heimatland Ihres Exoten wissen, können Sie am ehesten die dortigen Bedingungen nachstellen. Im Folgenden erfahren Sie außerdem, wie Sie Ihre Grünpflanzen so pflegen sollten, dass Sie besonders lange Freude an ihnen haben.

Tipp 1: Temperatur und Luftfeuchtigkeit für Grünpflanzen

Die meisten Grünpflanzen kommen mit Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius und einer mittleren Luftfeuchtigkeit gut zurecht. Je nach Sorte sollten Sie jedoch vermeiden, dass die Pflanze direkt über der Heizung steht, denn in trockener Heizungsluft fühlen sich viele Grünpflanzen nicht unbedingt wohl.

Pflanzen aus dem Regenwald kommen auch mit einer etwas höheren Temperatur zurecht, benötigen jedoch höhere Luftfeuchtigkeit. Hier hilft zum Beispiel das regelmäßige Besprühen der Blätter mit einem Wasserzerstäuber. Wüstenpflanzen können hingegen durchaus auch etwas trockener stehen.

Eine Ausnahme bilden fleischfressende Pflanzen, die Sie je nach Sorte in einem extra hierfür hergerichteten Terrarium kultivieren sollten. Sie benötigen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit von bis 90 Prozent, bei Temperaturen zwischen 22 und 30 Grad Celsius. In einer Wohnung sind diese Bedingungen kaum konstant herzustellen.

Tipp 2: Topf und Substrat für Grünpflanzen

Besonders gut geeignet für Grünpflanzen sind Tontöpfe, da diese einen Feuchtigkeitsausgleich schaffen. Ideal für Pflanzen, die keine Staunässe vertragen (in Kunststofftöpfen hält sich überschüssiges Wasser zu stark in der Erde). Je nach Wurzelwuchs eignet sich eine flache Schale oder ein schmaler, tiefer Topf besonders gut.

An das Substrat haben viele Grünpflanzen keine besonders hohen oder außergewöhnlichen Ansprüche. Achten Sie jedoch darauf, dass es gut durchlässig ist, um Staunässe zu vermeiden. Hierfür können Sie beispielsweise herkömmliche Blumenerde (gibt’s im Gartencenter Mencke) mit Sand mischen, sodass ein lockeres Substrat entsteht.

Tipp 3: Licht und Standort für Grünpflanzen

In diesem Punkt sollten Sie besonders gut wissen, woher Ihre Grünpflanze kommt. Viele Pflanzen aus dem Regenwald vertragen keine direkte Sonneneinstrahlung. In ihren Heimatländern wachsen sie eher an dunkleren Standorten, verdeckt von anderen, größeren Pflanzen. Die meisten Palmenarten benötigen einen halbschattigen Standort, beispielsweise in einer Ecke des Zimmers mit mittlerer Sonneneinstrahlung. Direkt am Fenster mögen sie es in der Regel nicht so gerne.

Sukkulenten und Kakteen, die ursprünglich aus der Savanne stammen, vertragen hingegen auch einen Platz am Fenster oder auf dem Balkon in der direkten Sonne. Sie sind es gewohnt, mit wenig Wasser auszukommen und dennoch in einer heißen Umgebung zu stehen.

Wenn Sie sich unsicher sind, welcher Standort der geeignete ist, helfen Ihnen die Experten in unserem Gartencenter Mencke gerne weiter. Hier bekommen Sie ganz spezifische Tipps  für Ihre Grünpflanze.

Tipp 4: Wasser und Dünger für Grünpflanzen

Beim Gießen können Sie sich immer am Zustand der Erde orientieren, in der Ihre Grünpflanze sitzt. In der Regel reicht die Wasserzufuhr einmal pro Woche, spätestens wenn die obere Schicht des Substrats angetrocknet ist. Achten Sie besonders darauf, Staunässe zu vermeiden und den Wurzelballen nicht komplett durchtrocknen zu lassen.

In der Wachstumsphase können Sie Ihre Grünpflanzen in Maßen etwa alle zwei bis vier Wochen mit einem organischen Flüssigdünger versorgen. Empfehlenswert ist ein Dünger extra für Grünpflanzen, wie Sie ihn im Gartencenter erhalten. Außerhalb der Wachstumsphase sollten Sie jedoch davon absehen, damit Ihre Pflanzen vor der nächsten Phase zur Ruhe kommen.

Tipp 5: Grünpflanzen zur Ruhe kommen lassen

In den Wintermonaten können Sie die ständige Pflege der Pflanzen etwas eindämmen und ihnen so ein wenig Ruhe ermöglichen. In dieser Saison wachsen Grünpflanzen kaum bis gar nicht und vertragen auch einen etwas kühleren Standort. Bis auf ein wenig Wasser benötigen die Pflanzen im Winter keine Zuwendung, auf Dünger können Sie ganz verzichten.

So sammelt die Pflanze ihre Kräfte, um in der anschließenden Wachstumsperiode wieder all ihre Energie in die Entwicklung neuer Zweige und Blätter stecken zu können. Davor können Sie sie ruhig umtopfen, wenn die Wurzeln den Topf vollständig ausfüllen.

Welche Grünpflanze ist die richtige für mich?

Sind Sie bereit, etwas mehr Pflegeaufwand zu leisten und Ihre Grünpflanze über das Gießen hinaus zu versorgen? Für das gewisse tropische Flair sorgen Exoten, wie die Venusfliegenfalle oder der Sonnentau. Allerdings müssen Sie hier auf die notwendige Temperatur und Luftfeuchtigkeit achten.

Pflegeleichter sind beispielsweise der Bogenhanf, der Drachenbaum, das Einblatt und die Yucca-Palme. Auch Sukkulenten gehören zu den weniger komplizierten Pflanzen, die Sie beispielsweise gut am Arbeitsplatz aufstellen können.

Wenn Sie das Gießen schon einmal vergessen, ist womöglich ein Kaktus genau die richtige Grünpflanze für Sie. Er speichert besonders viel Wasser, um in seiner Wüstenheimat auch in Dürrezeiten gut überleben zu können. Dabei ist ein Kaktus keinesfalls langweilig! Es gibt unzählige Sorten und Wuchsformen, Kakteen mit filigranen oder überraschend großen Blüten und sogar Früchten.

sukkulenten

Unser Fazit zu Grünpflanzen und der richtigen Pflege

Bei der Pflege von Grünpflanzen können Sie sich immer an den Gegebenheiten im Herkunftsland orientieren, aus dem Ihre Pflanze stammt. Kommt sie aus dem tropischen Regenwald und wächst dort eher am Boden? Dann mag sie es warm und feucht, mit wenig Lichteinfall. Ist sie jedoch in der Wüste beheimatet, schadet direkte Sonneneinstrahlung nicht und die Luft darf durchaus etwas trockener sein.

Was alle Grünpflanzen gemeinsam haben, ist dass sie absolut keine Staunässe mögen. Darauf sollten Sie beim Gießen besonders achten. Empfehlenswert ist deshalb die Wasserzufuhr immer dann, wenn das Substrat leicht angetrocknet ist.

In unserem Gartencenter Mencke geben wir Ihnen gerne weitere Tipps. Entdecken Sie unsere große Auswahl an Grünpflanzen, von kleinen Mini-Kakteen bis hin zu großen Palmen für Wohnzimmer, Balkon und Garten.

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